Medienmitteilung

blocher

Grösstes Urban Art-Wandbild der Schweiz:

 

Farbanschlag auf Christoph Blocher

 

Die beiden Schweizer Künstler S213 und Gen Atem haben diesen Sommer ein rund 1000 Quadratmeter grosses Wandbild erschaffen. Es zeigt ein Porträt des umstrittenen Schweizer Politikers und Unternehmers Christoph Blocher auf welches ein Farbanschlag verübt worden ist. Das Porträt selbst wurde in schwarzweiss gestaltet und erinnert an eine grob gerastertes Zeitungsbild. Dieses überdimensionale Rasterbild besteht aber nicht aus Rasterpunkten sondern aus schwarzen und weissen „Schweizerkreuzen“. Schliesslich haben die Künstler einen Farbanschlag auf dieses Porträt und somit auf ihr eigenes Werk verübt: In einem rot, welches exakt der Farbe des Wappens der Eidgenossenschaft entspricht.

 

Das Wandbild befindet sich auf einem Gebäude des Attisholz-Areals in der Nähe von Solothurn. Christoph Blocher war in den Jahren 2000-2002 Besitzer der Zellulose Attisholz AG und somit Eigentümer dieses Gebäudes.

 

Das Areal steht am Anfang einer Umnutzung, welche durch die Zürcher Immobilienfirma Halter AG eingeleitet und in den nächsten 22 Jahren vollzogen werden soll. Während der Transformation des Areals werden stets neue künstlerische Interventionen und Veranstaltungen stattfinden. Dafür zuständig ist hauptsächlich der Verein BTS (Beneath The Surface), der seinen Sitz auf dem Areal hat und der die beiden Künstler S213 und Gen Atem eingeladen hat, ein freies Kunstwerk auf dem Areal zu schaffen.

 

Die beiden Künster S213 und Gen Atem arbeiten seit über 30 Jahren als freischaffende Künstler und sind Pioniere der Schweizerischen und Europäischen Urban Art Szene. S213 lebt in der Nähe von Solothurn und war als Künstler auf dem Attisholz-Areal schon an diversen Arbeiten und Aktionen beteiligt. Gen Atem lebt in Zürich, ist als Künstler international aktiv und hat diverse Ausstellungen in Museen und Galerien in der Schweiz, in New York, Paris, Berlin, Istanbul und Tokio realisiert. Nachdem die beiden Künster im Jahr 2016 an der Biennale Wangen ein erstes Mal zusammen gearbeitet hatten, ist dieses Werk deren zweite Kollaboration.

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